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26-02-2016
 

Das Internationale Workcamp in Bad Salzungen gewinnt in Deutschland

Die deutsche Jury hat in ihrer Sitzung am 24.02.2016 entschieden: Der nationale Gewinner unter den 33 Bewerbern für den Europäischen Jugendkarlspreis 2016 ist das Internationale Workcamp in Bad Salzungen. Dieses Projekt des Dr.-Sulzberger-Gymnasiums und des 1. TSV Bad Salzungen wird im europaweiten Wettbewerb für Deutschland gegen 27 andere Projekte am 3. Mai 2016 in Aachen antreten.

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Das Internationale Workcamp in Bad Salzungen findet dieses Jahr das neunte Mal statt und wird seit der ersten Jugendbegegnung 1997 alle zwei Jahre von den Lehrern Burghard Durner und Sabine Lange geleitet und mit vielen Ehrenamtlichen organisiert. Beim letzten Workcamp kamen über 170 engagierte Schülerinnen und Schüler aus sieben Nationen im Sommer 2014 unter dem Motto „Über Länder- und Glaubensgrenzen hinweg für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit“ für eine Woche in Südthüringen zusammen. Die Gastgeber lernten die verschiedenen Kulturen, Sitten, Bräuche und Religionen ihrer ausländischen Gäste aus Tschechien, Ungarn, Polen, Russland, Litauen und Indonesien kennen. Durch gemeinsame Unternehmungen und die Arbeit in internationalen Gruppen fanden sie viele Gemeinsamkeiten, die die Jugend Europas verbindet. Beim Workcamp im Sommer 2016 werden erstmals Flüchtlinge aus Syrien dabei sein, was die Jugendlichen als eine große Chance für die Integration sehen.
Ausschlaggebend für das Votum der Jury war, dass es sich beim Internationalen Workcamp um einen klassischen Kinder- und Jugendaustausch handelt, bei dem Werte wie Zusammengehörigkeits- und Gemeinschaftsgefühl, Verantwortung und Toleranz über das ganze Projekt über bewusst gefördert werden. Durch persönliche Begegnungen mit den osteuropäischen Jugendlichen und die Auseinandersetzung der deutschen Gastgeber mit anderen Kulturen und Religionen wird Europa vor Ort in Thüringen gelebt. Die Bemühung regionale Partner und Unternehmen mit einzubinden und der deutlich antirassistischer Diskurs zeichnen das Projekt aus.

Den zweiten Platz teilen sich gleich drei Projekte, die die Jury ähnlich bewertete: treffpunkteuropa.de, das Online-Magazin der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) Deutschland, die „Summer University“ des Studentennetzwerks AEGEE-Europe und das Projekt „Vom europäischen Schüleraustausch zum europäischen Betreueraustausch für regionale Sommercamps“ des Evangelischen Jugendwerks in Böblingen.  Das eTwinning-Projekt „Make peace making meatballs“ des Freiherr-vom-Stein-Berufskolleg Minden kam somit auf den fünften Platz.

Der deutschen Jury gehörten die sechs Mitglieder des Europäischen Parlaments an: EP-Vizepräsident Rainer Wieland (Vorsitzender der Jury, CDU), Hans-Olaf Henkel (ALFA), Petra Kammerevert (SPD), Gesine Meissner (FDP), Martina Michels (DIE LINKE) und Julia Reda (Piraten). Tobias Köck komplettierte die Jury als Vertreter der Jugendorganisationen in Deutschland, DNK-Sprecher und stellv. Vorsitzender des Deutschen Bundesjugendrings.

 
 

Zum neunten Mal werden die besten europäischen Projekte von Jugendlichen und Jugendgruppen mit dem Europäischen Jugendkarlspreis ausgezeichnet. In der zweiten Runde wird eine Europäische Jury am 7. April alle 28 nationalen Gewinner begutachten und die drei europäischen Preisträger auswählen. Die Bekanntgabe des endgültigen Gewinnerprojektes und die feierliche Preisverleihung erfolgen am 3. Mai 2016 in Aachen. Die Vertreter aller nationalen Gewinnerprojekte werden dazu eingeladen.   Die drei Besten aus Europa werden mit 5.000  Euro, 3.000  Euro beziehungsweise 2.000  Euro ausgezeichnet. Zudem werden sie zu einem Besuch in das Europäische Parlament nach Brüssel oder Straßburg eingeladen.  

 
 

EINSENDEFRIST VERLÄNGERT: 15. FEBRUAR 2016 Europäischer Jugendkarlspreis 2016

Das Auswahlverfahren für den Europäischen Jugendkarlspreis 2016 ist ab sofort eröffnet. Zum neunten Mal werden die besten europäischen Projekte von Jugendlichen und Jugendgruppen mit dem Europäischen Jugendkarlspreis ausgezeichnet. Der Einsendeschluss ist der 15. Februar 2016.

Der Europäische Jugendkarlspreis wird gemeinsam vom Europäischen Parlament und der Internationalen Jugendkarlspreisstiftung in Aachen organisiert und zeichnet junge Menschen zwischen 16 und 30 Jahren aus, die mit ihren Projekten Vorbildliches für junge Europäer schaffen. Die ausgezeichneten Projekte sollen beispielhaft zeigen, wie Europäer zusammen leben und voneinander lernen. So gehörten bislang außergewöhnliche Programme zum Jugendaustausch, künstlerische Projekte oder auch Internetprojekte zu den bisher ausgezeichneten Projekten.

Die besten drei Projekte aus Europa werden mit 5.000  Euro, 3.000  Euro beziehungsweise 2.000  Euro ausgezeichnet.
Die Preisträger werden durch ein zweistufiges Jury-System ermittelt: Zunächst bestimmt eine jeweils nationale Jury aus Vertretern von Jugendorganisationen und Europa-Abgeordneten den nationalhen Gewinner, anschließend werden die drei europäischen Preisträger aus der Runde der nationalen Gewinner bestimmt. Die Vertreter der jeweiligen nationalen Gewinnerprojekte werden am 3. Mai 2016 zur feierlichen Verleihungszeremonie des Jungendkarlspreises nach Aachen eingeladen und nehmen dort auch an der Verleihung des Internationalen Karlspreises zu Aachen teil.
Die Gewinner werden zudem zu einem Besuch in das Europäische Parlament nach Brüssel oder Straßburg eingeladen.

Fristen und Daten für den Wettbewerb 2016:

Einsendeschluss:   25. Januar 2016

Auswahl von 28 Projekten durch die jeweils nationale Jury: 11. März 2016
Auswahl der 3 Siegerprojekte durch eine Europäische Jury: 7. April 2016
Verleihungszeremonie in Aachen: 3. Mai 2016

Die Gewinner 2015

Die Gewinner 2015
@RealTime WW1, ein Twitter-Projekt aus Luxemburg, hat den  ersten Preis  bei der Verleihung des Europäischen Jugendkarlspreises 2015 gewonnen. Der zweite Preis ging an das Fronterras-European (Grenz-)Linien-Projekt aus Frankreich. Den dritten Preis teilten sich folgende drei Projekte:  Social Soccer Cup (Österreich), Entrepreneurship - die Lösung gegen Arbeitslosigkeit (Zypern) und Infoactualidad (Spanien).

 
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Kontakt für generelle Anfragen:

ECYP2016@ep.europa.eu

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Ansprechpartner im Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland:

judit.hercegfalvi@ep.europa.eu