Die Europäische Investitionsbank
Die Europäische Investitionsbank (EIB) mit Sitz in Luxemburg ist die Finanzierungsbank der EU. Ihr Eigenkapital wird von den Mitgliedsstaaten der EU gestellt. Die Bank gewährt Darlehen und Bürgschaften zum Beispiel für Investitionen, die weniger entwickelte Gebiete im Binnenmarkt erschließen und neue Arbeitsplätze durch Modernisierung oder Anpassung von Unternehmen schaffen, aber auch zur Finanzierung transeuropäischer Netze oder von Anpassungsmaßnahmen in Beitrittsländern.
Sie finanziert außerdem Investitionen in Drittländern, mit denen die EU Abkommen über wirtschaftliche Zusammenarbeit geschlossen hat. Die nötigen Finanzmittel besorgt sie sich durch Anleihen auf den Kapitalmärkten. Die EIB arbeitet strikt nach Bankprinzipien, jedoch ohne Gewinnerzielung.
Die EIB hat sich im Juni 2000 mit dem 1994 gegründeten Europäischen Investitionsfonds (EIF) zur EIB-Gruppe zusammengeschlossen. Der EIF beteiligt sich an Risikokapitalfonds, die vor allem im Bereich der neuen Technologien mittleren und kleineren Unternehmen in der Gründungsphase Kapital zur Verfügung stellen. Er bietet auch Garantien für Kredite der Banken an solche Unternehmen.



















