Rückblick: die Geschichte der Erweiterungen im Zeitraffer
- Die sechs Gründer: Die Gründungsmitglieder - Deutschland, Frankreich, Italien und die Benelux-Länder - schufen in den 50er Jahren zunächst die Montan-Union (EGKS), dann die Europäische Atomgemeinschaft (Euratom) und die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG), den Vorläufer der heutigen EU. Schlüsseldatum ist der 25. März 1957; an diesem Tag unterzeichneten die sechs Länder die Römischen Verträge, die den Kernbestand des europäischen Einigungswerks bilden.
- Die erste Erweiterung: 1973 traten in einer ersten Erweiterungsrunde Dänemark, Irland und das Vereinigte Königreich bei. Damit wuchs die Gemeinschaft von sechs auf neun Mitglieder.
- Die Süderweiterung: Nach dem Zusammenbruch autoritärer Regime in Athen, Madrid und Lissabon folgte - unter dem Vorzeichen des demokratischen Wandels - die Süderweiterung mit den Beitritten von Griechenland (1981), Spanien und Portugal (1986). Damit wuchs die Gemeinschaft von neun auf zwölf Mitglieder.
- Die Norderweiterung: Mit der Aufnahme der skandinavischen Länder Finnland und Schweden sowie Österreichs (1995) wuchs die Europäische Union auf 15 Mitglieder an. Nur die norwegische Bevölkerung schloss sich der Norderweiterung nicht an.
- Die Osterweiterung: Am 1. Mai 2004 traten auf einen Schlag zehn neue Länder bei. Das historische Beitrittsdatum markiert die Überwindung der jahrzehntelangen Spaltung Europas. EU-Mitglieder wurden an diesem Tage die fünf mitteleuropäischen Staaten Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn, die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie die Mittelmeerinseln Malta und Zypern.
- Osterweiterung II: Am 1. Januar werden Bulgarien und Rumänien Mitglieder der EU. Damit hat die EU 27 Mitgliedstaaten. Die Zahl der EU-Abgeordneten steigt auf 785.




















