Reisen leicht gemacht: ein Dossier zu Fluggastrechten
In den letzten Jahrzehnten hat die EU mehrere Richtlinien beschlossen, um Reisen per Flugzeug, Schiff, Zug oder Bus innerhalb Europas einfacher zu machen. Heute kämpfen die EU-Abgeordneten für eine bessere Umsetzung der Regelungen, insbesondere für Fluggäste.
In einer Resolution Ende März 2012 forderten die Europäischen Abgeordneten mehr Informationen und besseren Beistand für gestrandete Passagiere. So sollen Reisende für annullierte oder verspätete Flüge oder verlorenes Gepäck besser entschädigt werden. Auch die Europäische Kommission plant in naher Zukunft Änderungsvorschläge für bestehende Fluggastrechte.
Reisende profitieren zudem seit 2009 von mehr Rechten im Zugverkehr, seit Dezember 2012 bei der Schifffahrt und von 2013 an auch während Busreisen. Eine Mitteilung der Kommission von 2011 soll helfen, die unterschiedliche Richtlinien korrekt umzusetzen.
Die Abgeordneten denken zudem über weitere Vorschläge nach, um die Kapazität der europäischen Flughäfen zu vergrößern, Verspätungen zu vermeiden und die Qualität der Dienstleistungen, vom Catering bis zur Gepäckabfertigung, zu verbessern. Eine Abstimmung wird im Herbst 2012 erwartet.
Die Abgeordneten versuchen aber nicht nur das Leben der Reisenden einfacher zu gestalten. Sie arbeiten auch daran, eine Balance zwischen der Privatsphäre der Reisenden und den Sicherheitsvorkehrungen für den Kampf gegen den Terrorismus zu finden. Mitte April etwa hat das Parlament einer überarbeiteten Version des PNR-Abkommens zugestimmt, das den Austausch von Passagierinformationen zwischen den USA und der EU regelt.
Am gleichen Tag debattierten die Abgeordneten über die Zuverlässigkeit von biometrischen Reisepässen, die als Reaktion auf die Terrorattacken am 11. September eingeführt wurden.
In folgendem Dossier finden Sie noch viele weitere Informationen über die Arbeit des Europäischen Parlaments zu Fluggastrechten:























