Eintritt frei für einen weiteren LUX-Kinoabend in Berlin
Das Europäische Parlament präsentiert den Gewinnerbeitrag des LUX-Filmpreises 2010: Die Fremde
Eintritt frei für einen weiteren LUX-Kinoabend in Berlin: Das Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland zeigt am Sonntag, 8. Mai 2011 den Gewinnerbeitrag des LUX-Filmpreises 2010, Die Fremde (Deutschland, Feo Aladag). Wir laden Sie ein, am 8. Mai 2011 um 19.30 Uhr im Kino Babylon (Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin-Mitte) dabei zu sein.
In einer kurzen Einführung werden Marion Döring (Geschäftsführerin der Europäischen Filmakademie und Mitglied des Auswahlgremiums für den LUX-Filmpreis 2011), Michael Cramer (Mitglied des Europäischen Parlaments, Bündnis 90/Die Grünen) und Joachim Zeller (Mitglied des Europäischen Parlaments, CDU) mit dem Publikum über den Film und den LUX-Filmpreis sprechen. Die Moderation übernimmt der Filmredakteur bei rbb inforadio 93,1, Alexander Soyez.
Der Eintritt zur Vorführung am 8. Mai ist frei. Reservierungsanfragen bitte per E-Mail an Veranstaltungen-Berlin@europarl.europa.eu oder online (s. u.) unter Angabe von: Name des Kinobesuchers und Anzahl der gewünschten Karten. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt.
1 Film, 23 Sprachen, 27 europäische Länder: Die Vorführung in Berlin ist Teil einer Reihe von Vorführungen in allen 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Rund um den Europatag am 9. Mai werden die Informationsbüros des Parlaments Die Fremde einem breiten europäischen Publikum präsentieren.
ONLINE-ANMELDUNG:
Der LUX-Filmpreis des Europäischen Parlaments
Der Lux-Filmpreis des Europäischen Parlaments soll die europäischen Filmindustrie fördern und ihre Kreativität widerspiegeln. Gewinner der letzten Jahre waren die Filme Auf der anderen Seite (2007), Le silence de Lorna (2008), Welcome (2009) und Die Fremde (2010). Der Preis finanziert die Untertitelung in die 23 Amtssprachen der Europäischen Union und die Überarbeitung des Films in eine Fassung für hör- und sehbehinderte Menschen. Zudem wird für jedes Mitgliedsland der EU eine 35mm-Kopie erstellt beziehungsweise die Verbreitung auf DVD gefördert.
Die Fremde - Die 25-jährige Umay flieht mit ihrem kleinen Sohn Cem vor ihrem gewalttätigen Ehemann aus Istanbul in ihre Heimatstadt Berlin. Sie hofft dort auf ein besseres Leben. Aber ihre unerwartete Ankunft führt zu Konflikten in ihrer Familie, die zwischen der Liebe zu ihr und den Wertvorstellungen ihrer Gemeinschaft hin- und hergerissen ist. Die Familie will Cem zu seinem Vater in die Türkei zurückschicken. Um ihren Sohn zu behalten, lässt sie auch ihre Familie hinter sich. Sie schafft es, sich dort ein neues Leben aufzubauen, aber ihr Bedürfnis nach der Liebe und Anerkennung ihrer Familie veranlasst sie zu einer Serie von verunglückten Versöhnungsversuchen. Sie realisiert dabei nicht, wie gefährlich ihr Kampf um Selbstbestimmung schon geworden ist.
Feo Aladag, 2009, Deutschland, 119' - Deutsch, Türkisch mit deutschen Untertiteln (dt. UT)





















