ONLINE-ANMELDUNG zum Dialog mit EP-Berichterstatter Jan Philipp Albrecht am Freitag, 04. Mai 2012 - EU-Datenschutzverordnung

Datenschutz im digitalen Zeitalter

"Die bisherige Richtlinie 95/46/EG zum Datenschutz ist eine gute Grundlage, aber leider mittlerweile in die Jahre gekommen", so Jan Philipp Albrecht MdEP (Grüne/EFA). Welche Chancen der frisch ernannte Berichterstatter im LIBE-Ausschuss des Europäischen Parlamentes in der neuen EU-Datenschutzverordnung erkennt, diskutiert er am 4. Mai im Rahmen der Veranstaltungsreihe "EP-Berichterstatter im Dialog" mit den Publikumsgästen im Europäischen Haus in Berlin.

 
Berichterstatter Jan Philipp Albrecht 
Berichterstatter Jan Philipp Albrecht
Datum: Freitag, 04. Mai 2012
Zeit:   11.00 - 12.30 Uhr
Ort:   Informationsbüro des Europäischen Parlaments, Unter den Linden 78, 10117 Berlin

Kernstück der EU-Gesetzgebung zum Datenschutz von Personen ist die 1995 verabschiedete Richtlinie 95/46/EG. Sie sollte das Grundrecht auf Datenschutz gewährleisten und den Datentransfer von persönlichen Daten zwischen EU-Mitgliedstaaten sicherstellen. Diese wurde ergänzt durch die Rahmenrichtlinie 2008/977/JHA, um auf EU-Ebene Datenschutz im Bereich polizeilicher und justizieller Zusammenarbeit zu gewährleisten. Der derzeitige Gesetzesrahmen hat nicht verhindert, dass es zu einer Fragmentierung beim Datenschutz innerhalb der EU gekommen ist.
Der im Januar 2012 von der Kommission vorgelegte Entwurf einer EU-Verordnung soll zu mehr Rechtssicherheit führen und den Datenschutz an das digitale Zeitalter anpassen.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "EP-Berichterstatter im Dialog" wird Herr Albrecht die Verhandlungsposition des Europäischen Parlaments vorstellen und mit dem Publikum diskutieren.

Teilnahmebedingungen:
Begrenztes Platzangebot! Teilnahme nur auf persönliche Einladung!
Nach Anmeldung und Bestätigung ist diese verbindlich.

 
Veranstaltungsreihe EP-Berichterstatter im Dialog

Die Veranstaltungsreihe " EP-Berichterstatter im Dialog" ist ein Gemeinschaftsprojekt des Informationsbüros des Europäischen Parlaments und der Europäischen Bewegung Deutschland.

Ziel ist es, die gesetzgeberische Arbeit im Europäischen Parlament sichtbarer zu machen und Interessengruppen und Bürgern die Möglichkeit zu geben, noch vor der Verabschiedung des Rechtsakts mit dem zuständigen Berichterstatter zu diskutieren.

Dadurch soll der Dialog zwischen Europäischem Parlament und Zivilgesellschaft intensiviert werden und Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, sich aktiv in die EU-Gesetzgebung einzubringen.

Dabei stellt der zuständige Berichterstatter seinen Berichtsentwurf vor und berichtet über die politische "Gefechtslage" sowohl innerhalb des Parlaments, aber auch mit Blick auf den Rat und die Kommission. Im Anschluss hat das Publikum die Möglichkeit, Vorschläge einzubringen und Fragen zu stellen.

Die Veranstaltungen finden stets in der Phase der Ausschussberatung statt, also vor der Beschlussfassung im federführenden Ausschuss und somit auch vor der Überweisung in das Plenum.