Aktuell 2010
Im Ausschuss für Entwicklungspolitik diskutierten am Dienstag Abgeordnete mit der Kommissarin Kristalina Georgieva über das Ausmaß der Flutschäden in Pakistan und die entsprechenden Hilfslieferungen aus Europa. Viele Abgeordnete forderten eine bessere Überwachung der Hilfslieferungen, um Extremisten nicht zusätzlich Vorschub zu leisten. Der Klimaschutz kam in diesem Zusammenhang ebenfalls zur Sprache.
Die erste Plenartagung nach der Sommerpause wird vom 6. bis zum 9. September in Strassburg stattfinden. Im Vorfeld treffen sich bereits diese Woche die Parlamentsausschüsse, um über die wichtigsten anstehenden Themen zu beraten. Am Dienstag wird die für humanitäre Maßnahmen zuständige Kommissarin Kristalina Georgieva mit den Abgeordneten zusammentreffen und die Lage in Pakistan besprechen. Am Donnerstag wird sich der Industrieausschuss mit Energiesparmassnahmen beschäftigen.
Das Informationsbüro des Europäischen Parlaments und die Vertretung der Europäischen Kommission haben sich am 21. und 22. August am Tag der offenen Tür der Regierung beteiligt. Die Bürger konnten das Europäische Haus und dessen Arbeit kennenlernen, die Räumlichkeiten besichtigen und an vielseitigen Aktionen teilnehmen.
In wenigen Tagen startet die neue Bewerbungsphase für bezahlte Praktika beim Europäische Parlament für Menschen mit Behinderungen. Bewerbungen können über ein Online-Formular vom 15. August bis zum 15. Oktober 2010 eingereicht werden. Die Praktika dieser 9. Programmphase finden vom 1. März bis 31. Juli 2011 statt. Die Praktika stehen sowohl Absolventen von Hochschulen oder gleichwertigen Einrichtungen als auch Menschen offen, deren Qualifikationen unterhalb des Hochschulniveaus liegen.
Das Parlament besuchen oft herausragende Persönlichkeiten, wie zum Beispiel der Astronaut Frank de Winne oder Serge Brammertz vom Internationalen Gerichtshof in Den Haag. Auch einer der Gründungväter des Euro war dieses Jahr da. Mit allen haben wir für Sie Interviews gemacht, die wir in dieser Beilage neu publizieren.
Berlin, 27. Juli 2010 - Die deutsche Produktion Die Fremde hat es in die letzte Runde um den LUXFilmpreis
2010 geschafft. Insgesamt stehen drei Filme im Finale um den diesjährigen LUX-Filmpreis des Europäischen Parlaments: Die Fremde von Feo Aladag, Akadimia Platonos (Deutschland/Griechenland) von Filippos Tsitos und Illégal von Olivier Masset-Depasse (Belgien). Das gab das Europäische Parlament heute bei einer Pressekonferenz der "Venedig-Tage"-Sektion der Internationalen Filmfestspiele Venedig bekannt.
2010 geschafft. Insgesamt stehen drei Filme im Finale um den diesjährigen LUX-Filmpreis des Europäischen Parlaments: Die Fremde von Feo Aladag, Akadimia Platonos (Deutschland/Griechenland) von Filippos Tsitos und Illégal von Olivier Masset-Depasse (Belgien). Das gab das Europäische Parlament heute bei einer Pressekonferenz der "Venedig-Tage"-Sektion der Internationalen Filmfestspiele Venedig bekannt.
Freitag, 23. Juli 2010
Präsident Buzek über das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs zur
Unabhängigkeitserklärung des Kosovos
Der Präsident des Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek, hat das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag zur Unabhängigkeitserklärung des Kosovo begrüßt. "Der Internationale
Gerichtshof unterstreicht sein Engagement internationalen Frieden und Stabilität zu fördern in Bezug auf diesen, von der EU als einzigartig zu betrachtenden Fall.
Gerichtshof unterstreicht sein Engagement internationalen Frieden und Stabilität zu fördern in Bezug auf diesen, von der EU als einzigartig zu betrachtenden Fall.
Das Europäische Parlament möchte Medienprojekte unterstützen, die sich einer fundierten Berichterstattung über diese europäische Institution widmen wollen. Die Generaldirektion Kommunikation des Europäischen Parlaments hat daher eine Ausschreibung zur Förderung von Medienprojekten 2011 veröffentlicht. Einsendeschluss für die Anträge ist der 18. Oktober 2010.
Wie kommen europäische Gesetze zustande? Was tun dabei die Abgeordneten des Europäischen Parlaments? Welche Rolle spielen Medien und Lobbyisten in Brüssel und Straßburg? Besonders in den Schulen wird über diese Fragen gegrübelt. Für das Regiomontanus-Gymnasium in Haßfurt gehen nun ca. 50 Schülerinnen und Schüler diesen Fragen auf den Grund, und zwar spielerisch: Mit Hilfe eines interaktiven und innovativen Planspiels, das die Informationsbüros des Europäischen Parlaments anbieten. So wird die Europäische Union anschaulich.
Die Wirtschaftskrise stand einmal mehr im Mittelpunkt der Plenartagung des Europäischen Parlaments. Die Abgeordneten stimmten für eine Deckelung von Bankerboni und den Aufbau einer europäischen Finanzaufsicht. Außerdem wurden die Rechte von Schiffsreisenden gestärkt, und strengere Vorschriften für Industrieemissionen bekräftigt. Auch der Wechsel der Ratspräsidentschaft von Spanien zu Belgien war Thema der letzten Plenartagung vor der Sommerpause. Ein Rückblick.
Zwei Wochen nach dem Kompromiss von Madrid zur Einrichtung eines Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD) hat das Parlament ein Paket an Empfehlungen zu dessen Organisation und Arbeitsweise am Donnerstag angenommen. Der neue diplomatische Dienst der EU ist eine wichtige neue Entwicklung, die durch den Vertrag von Lissabon eingeführt wurde.
Mehr als 33 Millionen Menschen leben weltweit mit HIV/Aids. Und nur wenige haben Zugang zu einer antiretroviralen Behandlung. Deshalb fordern die Abgeordneten in ihrer am Donnerstag angenommenen Entschließung, dass die Regierungen neue Gesetze verabschieden, die erschwingliche Arzneimittel gewährleisten und Freihandelsabkommen verhindern, die den wirtschaftlichen Interessen der Pharmaindustrie statt der Gesundheit zugute kommen.
Albanien hat Fortschritte beim Reformprozess erzielt, muss aber weiterhin mehr zur Bekämpfung der Korruption beitragen. Außerdem sollen alle EU-Mitgliedstaaten einen gemeinsamen Ansatz gegenüber dem Kosovo stärken. Das sind die Kernpunkte zweier Entschließungen zum EU-Integrationsprozess dieser Länder, die am Donnerstag vom Parlament angenommen wurden. Sobald die Kopenhagener Kriterien erfüllt sind, solle das Parlament etwaige EU-Mitgliedschaftsanträge aller Westbalkanstaaten unterstützen.
Die EU-Abgeordneten haben am Mittwoch mit Catherine Ashton über den Kompromiss von Madrid zum noch aufzubauenden Europäischen Auswärtigen Dienst (EAD) diskutiert. Die meisten Abgeordneten bewerten den Kompromiss als eine sehr gute Ausgangslage, um die Gemeinschaftsmethode zu schützen und die politischen und haushaltspolitischen Einflussmöglichkeiten des Parlaments zu garantieren. Einige Abgeordnete haben die "ambivalente Position" einiger Mitgliedstaaten zum neuen Auswärtigen Dienst kritisiert.
Das EP hat die neue Version des SWIFT-Anti-Terror-Abkommens über Bankdatenübermittlungen in die USA am Donnerstag angenommen. Nach der Ablehnung der Vereinbarung in seiner ursprünglichen Version vor vier Monaten haben die Abgeordneten bestimmte Schutzklauseln für europäische Bürger ausgehandelt. Des Weiteren könne die EU mit den Arbeiten zu einem Europäischen Datenverarbeitungssystem, das die Massenübertragung von Daten in die USA ausschließt, in der zweiten Hälfte dieses Jahres beginnen.
Mit einer überwältigenden Mehrheit haben die Abgeordneten am Mittwoch eine deutliche Botschaft an die Mitgliedstaaten geschickt. Die einzige Möglichkeit einer wirksamen Finanzaufsicht basiert auf einer grundsätzlichen Reform des derzeitigen Systems. Europäische Behörden, die wirksame Maßnahmen zur Abwendung von Krisen und die Verhinderung von Rettungsaktionen durch Steuerzahler ergreifen können, sollen gegründet werden.
Eine Deckelung auf bar und im Voraus zu zahlende Boni und mindestens die Hälfte als "bedingtes Kapital" oder Aktien: Das Europäische Parlament hat am Mittwoch einige der weltweit strengsten Regelungen für Bonuszahlungen an Bank-Managern bekräftigt. Außerdem sollen strengere Eigenkapitalanforderungen dazu führen, dass Banken die Risiken ihrer Handelsaktivitäten besser abdecken.
Die Abgeordneten erneuern ihren Aufruf für ein Verbot von Lebensmitteln von geklonten Tieren, als sie am Mittwoch über die Gesetzgebung zu Novel Foods abgestimmt haben. Sie fordern des Weiteren ein Moratorium für Lebensmittel, bei deren Produktion Nanotechnologie verwendet wird, bis mögliche Gesundheitsrisiken ausgeschlossen werden können.
Das Parlament hat am Mittwoch die Richtlinie für Industrieemissionen angenommen, die auf klarere Regeln und sauberere Luft abzielt. Unter anderem wurden striktere Vorschriften für Luftverschmutzung festgelegt, wobei den Mitgliedstaaten zugestanden wird, Fristen für Kraftwerke zu verlängern oder Bestimmungen für andere Einrichtungen in besonderen Fällen erlassen zu bekommen.
Das Parlament stimmt einem Verbot des Verkaufs von illegal geschlagenem Holz und Maßnahmen zur Rückverfolgbarkeit sowie Sanktionen bei Nichteinhaltung zu. Ziel des neuen Gesetzes ist die Reduzierung der illegalen Abholzung. Ferner soll es dem Verbraucher sichere Gewissheit über die legale Herkunft der von ihnen gekauften Produkte geben.
Fahrgäste, die mit dem Schiff reisen, erhalten ab 2012 mehr Rechte. Am Dienstag hat das Parlament eine entsprechende Verordnung angenommen. Die neuen Regeln sehen Hilfeleistungen und Entschädigungen bei Verspätungen sowie kostenlose Hilfeleistungen für behinderte Fahrgäste vor. Das Parlament drängt auch auf ähnliche Rechte für Busreisende, jedoch müssen diese erst noch mit den Mitgliedstaaten verhandelt werden.
Regionale und lokale Behörden sollen sich umfangreicher bei der Umsetzung der EU-Strategie für den Ostseeraum einbringen, fordert das Europäische Parlament in einer am Dienstag angenommenen Entschließung. Ferner müssen die Finanzmittel für Umweltschutz und die Entwicklung der Infrastruktur wirksamer verwaltet werden.
Eine "Europäische Jugendgarantie" soll sicherstellen, dass junge arbeitslose Menschen nicht länger als vier Monate ohne Beschäftigung bleiben, schlagen die Abgeordneten in einer am Dienstag genommenen Entschließung zur Förderung des Zugangs Jugendlicher zum Arbeitsmarkt vor.
Freitag, 2. Juli 2010
TERMINHINWEIS: 8./9. Juli 2010 - Europa in der Kaufmännischen Schule in Waiblingen
Wie kommen europäische Gesetze zustande? Was tun dabei die Abgeordneten des Europäischen Parlaments? Welche Rolle spielen Medien und Lobbyisten in Brüssel und Straßburg? Besonders in den Schulen wird über diese Fragen gegrübelt. Für die Kaufmännische Schule gehen nun 49 Schülerinnen und Schüler diesen Fragen auf den Grund, und zwar spielerisch: Mit Hilfe eines interaktiven und innovativen Planspiels, das die Informationsbüros des Europäischen Parlaments anbieten. So wird die Europäische Union anschaulich.
Das Europäische Parlament plant weder ein Verbot für den Verkauf von Nutella noch für die Vermarktung von Nutella. Es soll auch keine Warnhinweise auf der Verpackung geben. Entsprechende Medienberichte sind falsch. Das stellte die Europaabgeordnete Renate Sommer (CDU), Berichterstatterin zum geplanten Gesetz zur Lebensmittelkennzeichnung, heute erneut klar.
Das Europäische Parlament hat heute die Vorauswahl für die zehn Filme getroffen, die nun im Wettbewerb um den diesjährigen LUX-Filmpreis stehen. Darunter sind gleich fünf Produktionen mit deutscher Beteiligung. Der LUX-Filmpreis des Europäischen Parlaments wird im Rahmen des Europäischen Filmfestivals Brüssel verliehen. Nominiert wurden Filme aus Deutschland, Österreich, Belgien, Frankreich, Dänemark, Griechenland, Großbritannien, Ungarn, Italien, Litauen und Rumänien. Die nominierten Produktionen stehen alle für die kreative Spitzenleistung des europäischen Kinos, die das Europäische Parlament mit Freude unterstützt.
Dienstag, 22. Juni 2010
TERMINHINWEIS: 28./29. Juni 2010 - Europa im Staatlichen Wiedtal Gymnasium in Neustadt/Wied
Wie kommen europäische Gesetze zustande? Was tun dabei die Abgeordneten des Europäischen Parlaments? Welche Rolle spielen Medien und Lobbyisten in Brüssel und Straßburg? Besonders in den Schulen wird über diese Fragen gegrübelt. Für das Staatliche Wiedtal Gymnasium gehen nun rund 56 Schülerinnen und Schüler diesen Fragen auf den Grund, und zwar spielerisch: Mit Hilfe eines interaktiven und innovativen Planspiels, das die Informationsbüros des Europäischen Parlaments anbieten. So wird die Europäische Union anschaulich.
Die Bankenkrise, Pestizide, die Entsorgung elektronischer Geräte und Islands EU-Beitrittsgesuch: Das sind einige der Themen, die diese Woche in den parlamentarischen Ausschüssen am Programm stehen. Außerdem werden die Europa-Abgeordneten am Mittwoch die Ergebnisse des EU-Gipfels von letzter Woche erörtern, und Parlamentspräsident Jerzy Buzek besucht Russland.
Wie kommen europäische Gesetze zustande? Was tun dabei die Abgeordneten des Europäischen Parlaments? Welche Rolle spielen Medien und Lobbyisten in Brüssel und Straßburg? Besonders in den Schulen wird über diese Fragen gegrübelt. Für das Technisch-Wissenschaftliche Gymnasium gehen nun rund 40 Schülerinnen und Schüler diesen Fragen auf den Grund, und zwar spielerisch: Mit Hilfe eines interaktiven und innovativen Planspiels, das die Informationsbüros des Europäischen Parlaments anbieten. So wird die Europäische Union anschaulich.
Eine internationale und unparteiische Untersuchung des Angriffs auf die humanitäre Flotte, die Öffnung aller Grenzübergänge nach und aus Gaza und ein sofortiges Ende der Blockade von Gaza fordert das Europäische Parlament in einer am Donnerstag angenommenen Resolution. Die Abgeordneten sprechen sich zudem für eine Neugestaltung der Nahostpolitik der EU aus, damit die EU eine entscheidende und kohärente politische Rolle übernehmen kann.
Russland bleibt weiterhin einer der wichtigsten Partner der EU beim Aufbau einer langfristigen Zusammenarbeit und der Bewältigung gemeinsamer Herausforderungen in den Bereichen wie wirtschaftliche Kooperation, Menschenrechte und Demokratie, Energiesicherheit sowie Klimawandel, so das Europäische Parlament in einer am Donnerstag angenommenen Resolution.
Lebensmittelverpackungen sollen verpflichtende Informationen zum Nährwertgehalt der Lebensmittel und Tagesbedarf enthalten. Das Parlament hat am Mittwoch über einen entsprechenden Gesetzesentwurf abgestimmt. Der Vorschlag zur Einführung eines "Ampel"-Systems um den Salz-, Zucker- und Fettgehalt in verarbeiteten Lebensmitteln anzugeben, wurde allerdings abgelehnt.
Für selbständige Bus- und Fernfahrer müssen die gleichen Regeln gelten wie für Angestellte eines Unternehmens, so das Europäische Parlament. Die Abgeordneten haben somit den ursprünglichen Vorschlag der EU-Kommission abgelehnt. Sie argumentieren, dass die Gleichbehandlung aus Gründen der Gesundheit und Sicherheit sowie zur Gewährleistung eines fairen Wettbewerbs nötig ist.
EU-Bürger sollen in Strafprozessen in einem anderen Mitgliedsland ihre Muttersprache benutzen können, so das Europäische Parlament in einer am Mittwoch angenommenen Richtlinie. Diese neue Regelung würde gewährleisten, dass ein Bürger im EU-Ausland das Recht auf Dolmetschung von Polizeiverhören, Gerichtsverhandlungen und der Kommunikation mit seinem Anwalt hätte. Zudem sollen alle notwendigen Dokumente übersetzt werden.
Um auf künftige Krisen besser vorbereitet zu sein und die erfolgreiche Umsetzung der Europa-2020-Strategie sicherzustellen, muss die wirtschaftspolitische Steuerung in der EU reformiert werden, so das Europäische Parlament. Die Abgeordneten fordern zudem, am Gesamtziel 3 % des BIP für Forschung auszugeben festzuhalten sowie die Verringerung der Armut in der EU um die Hälfte. Auch für die Einrichtung eines Europäischen Währungsfonds plädiert das EP.
Um die negativen Folgen von Verschmutzung, Klimawandel, Versäuerung, Überfischung und dem Verlust an biologischer Vielfalt zu bekämpfen, legt die EU ein gemeinsamen Forschungs- und Entwicklungsprogramm für die Ostsee, genannt BONUS, auf. An BONUS beteiligen sich alle Ostseeanrainer: Dänemark, Deutschland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Finnland und Schweden. Die acht Ostseeanrainer sowie die EU steuern jeweils 50 Millionen EUR zu BONUS bei.
Die Abgeordneten haben am Mittwoch die Einrichtung eines Sonderausschusses für die Vorbereitung des nächsten langfristigen Haushaltsrahmens der EU beschlossen. Der Ausschuss, der bereits im Juli seine Arbeit aufnimmt, wird die Prioritäten des EP-Haushalts festlegen und Vorschläge für die künftige Finanzierung des EU-Haushalts machen. Die Mitglieder des neuen Ausschusses werden am morgigen Donnerstag bestimmt.
Innovative Finanzierungsmechanismen für die Entwicklung müssen von der EU, als weltweit führender Geber, unterstützt werden, um die Millenniums-Entwicklungsziele (MDG) bis 2015 umzusetzen. Eine entsprechende Entschließung wurde am Dienstag im Plenum angenommen, in der auch die Bekämpfung von Steuerflucht und -oasen, die Zuweisung von 20 % aller Entwicklungsfonds für grundlegende Gesundheitsversorgung und Reduzierung von Überweisungsgebühren gefordert wird.
Transparenz und strengere Regeln sind im Derivatehandel nötig, um Spekulationsgeschäfte zu reduzieren, so das Parlament in einer am Dienstag angenommenen Resolution. Rein spekulative Geschäfte mit Rohstoffen und Agrarprodukten müssten unterbunden werden und es müsse sichergestellt werden, dass so viele Derivate wie möglich durch Clearing-Stellen abgewickelt werden, die bestimmten Standards unterliegen.
Montag, 14. Juni 2010
TERMINHINWEIS: 21./22. Juni 2010 - Europa im Gymnasium (Europaschule) in Bad Iburg
Wie kommen europäische Gesetze zustande? Was tun dabei die Abgeordneten des Europäischen Parlaments? Welche Rolle spielen Medien und Lobbyisten in Brüssel und Straßburg? Besonders in den Schulen wird über diese Fragen gegrübelt. Für das Gymnasium (die Europaschule) in Bad Iburg gehen nun 55 Schülerinnen und Schüler diesen Fragen auf den Grund, und zwar spielerisch: Mit Hilfe eines interaktiven und innovativen Planspiels, das die Informationsbüros des Europäischen Parlaments anbieten. So wird die Europäische Union anschaulich.
Der Vorsitzende des Umweltausschusses des Europäischen Parlaments, Jo Leinen (SPD), war zu Gast beim Mittagsgespräch am 07. Juni 2010 im Europäischen Haus zum Thema: "Wie geht es weiter beim Klimaschutz? - Die Rolle der EU auf dem Weg nach Cancún". Zur Vorbereitung auf die UN-Klimakonferenz im Dezember hält das UN-Klimasekretariat in Bonn vom 31. Mai bis zum 11. Juni 2010 eine förmliche Verhandlungssitzung ab. Jo Leinen nimmt an diesen Vorverhandlungen teil und schilderte in Berlin seine Eindrücke. Etwa 170 interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Vertreter aus Politik und der Presse kamen zu der Veranstaltung, zu der das Informationsbüro des Europäischen Parlaments für Deutschland eingeladen hat.
2014 soll es soweit sein - bis dahin sollen 18 in Deutschland gebaute Satelliten für das europäische Satelliten-Navigationssystem Galileo im All sein. Dann könnten auch schon die ersten Basisdienste starten. Doch für den Aufbau des kompletten Systems fehlen dann noch weitere 12 Satelliten und momentan auch noch das dafür notwendige Geld. Die Industrie- und Forschungsfachleute des Europaparlaments ließen sich in der vergangen Woche von der Kommission über den Stand der Dinge unterrichten.
Donnerstag, 3. Juni 2010
Parlamentspräsident Buzek wirbt für Idee einer Europäischen Energie-Gemeinschaft
Verstärkte Zusammenarbeit der EU-Länder bei den Versorgungsnetzen, Schaffung eines Energie-Forschungsfonds und gemeinschaftlicher Einkauf etwa von Erdgas - mögliche erste Schritte auf dem Weg zu einer echten Europäischen Energie-Gemeinschaft, wie sie dem ehemaligen Kommissionspräsidenten Jacques Delors vorschweben. Parlamentspräsident Jerzy Buzek zählt zu den Unterstützern der Idee und erörterte sie daher am Dienstag erstmals mit den Energieexperten des Parlaments.
Mehr als 120 jugendliche Schülerinnen und Schüler erarbeiteten sich unter der Anleitung renommierter Wissenschaftler am 10. Mai im Roten Rathaus in Berlin Themen der Energie- und Klimaschutzpolitik. Die Schülerinnen und Schüler durften am Mittag die Berliner Europaabgeordneten Michael Cramer (Bündnis 90/Die Grünen), Dagmar Roth-Behrendt (SPD), Alexandra Thein (FDP) und Joachim Zeller (CDU) ins Kreuzverhör nehmen.
Trotz internationaler Finanzkrise ist die Eurozone bereit für eine Erweiterung: Wenn alles klappt, wird Estland zum 1. Januar 2011 seine Kroon für den Euro eintauschen. Die Mitglieder des Wirtschaftsausschusses befürworten die Einführung des Euro in dem baltischen Staat: In einer Anhörung am 20. Mai in Straßburg wurde vor allem die Signalwirkung für die Region hervorgehoben.
Die Krise des Euros und das Krisenmanagement sowie die zukünftige Ordnungspolitik der EU gehörten zu den beherrschenden Themen der Debatten in Straßburg. Die Parlamentarier legten ihr Veto gegen die Zulassung von "Fleischkleber" ein und verabschiedeten Gesetze über Organtransplantationen, Energieeffizienz, Kleidungsetiketten und Mutterschutz von Selbstständigen.
In einer Reihe von Entschließungen, die am Donnerstag angenommen worden sind, beharrten die Abgeordneten darauf, dass die Komplettierung des Binnenmarktes, die Sanierung der öffentlichen Finanzen sowie die EU-Regionalpolitik zentrale Elemente für den Erfolg der EU 2020 Strategie darstellen. Die Abstimmung über eine gesonderte Entschließung zur EU 2020 Strategie wurde auf Juni vertagt.
Donnerstag, 20. Mai 2010
Zusätzliches Geld für Stilllegung des bulgarischen Kernkraftwerkes Kosloduj
Die EU plant ihre finanzielle Unterstützung zur Stilllegung des bulgarischen Kernkraftwerkes Kosloduj bis Ende des Jahres 2013 auszuweiten. Am Donnerstag haben sich die Angeordneten dafür ausgesprochen, 300 Millionen Euro Finanzhilfe für einen sicheren Umgang mit radioaktiven Abfall bereitzustellen. Dafür fordern die eine striktere finanzielle Kontrolle des Vorgangs sowie eine höhere Investierung in die Energieeffizienz.
Das Europäische Parlament hat die Zulassung von "Fleischkleber"-Thrombin als Lebensmittelzusatzstoff gestoppt. Das Enzym, das von Schweinen oder Rindern stammen kann, wird dazu verwendet, um aus mehreren Fleischresten ein einzelnes Fleischprodukt zu formen. Solche wiederhergestellten Fleischerzeugnisse trügen ein unvertretbar hohes Risiko einer Irreführung der Verbraucher, so die Abgeordneten.
Kennzeichnungen bzw. Energielabels von Haushaltsgeräten wie Kühlschränken, Waschmaschinen und Herden, erhalten künftig mehr Informationen zum Energieverbrauch. Das Parlament hat am Mittwoch einem neuen Design der EU-Energieeffizienzlabel mit zusätzlichen "Plus" -Klassen zu dem bereits bestehenden Farbschema zugestimmt. Darüber hinaus muss bei jeder Werbung, die den Energieverbrauch eines bestimmten Haushaltsgerätemodells angibt, die Energieklasse des Produktes deutlich erkennbar sein.
Personen, die eine Organspende benötigen, sollen in Zukunft mit kürzeren Wartezeiten rechnen können. Die diesbezügliche EU-Richtlinie zu Qualitäts- und Sicherheitsstandards für Organtransplantationen ist am Mittwoch vom Europäischen Parlament verabschiedet worden. Die Richtlinie deckt alle Stufen von der Spende bis zur Transplantation ab und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedsstaaten. Die Abgeordneten haben außerdem die Entschließung des Aktionsplans zu Organspenden angenommen.
Das Europäische Parlament hat heute seinen Sitzungskalender für das Jahr 2011 beschlossen.
Die EU-Mitgliedstaaten sollen selbständig Erwerbstätigen und den Ehe- oder Lebenspartnern selbständig Erwerbstätiger angemessenen Sozialschutz, einschließlich mindestens 14 Wochen Mutterschutzleistungen, gewährleisten, so das Europäische Parlament. Es sei aber Sache der Mitgliedstaaten zu entscheiden, ob die Mitgliedschaft in sozialen Versicherungssystemen (für Mutterschutz, Krankheit, Invalidität und Alter) auf verpflichtender oder freiwilliger Basis erfolgt.
Die EU-Staaten steuern weltweit zur so genannten "Neuansiedlung" von Flüchtlingen viel weniger bei als etwa die Vereinigten Staaten, Australien oder Kanada. Geht es nach einem vom Parlament geänderten Gesetzesentwurf, sollen Mitgliedstaaten nun bis zu 6000 € pro Person für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Drittstaaten erhalten. Außerdem billigen die Europaabgeordneten die Einrichtung eines Europäischen Unterstützungsbüros für Asylfragen.
Das Europäische Parlament hat am Dienstag die neue Richtlinie zur Energieeffizienz von Häusern verabschiedet. Die Mitgliedsstaaten müssen ihre Bauvorschriften anpassen, damit alle Gebäude, die ab Ende 2020 errichtet werden, den hohen Energiesparvorgaben entsprechen. Bereits bestehende Gebäude müssen, sofern durchführbar, an die neuen Vorgaben angepasst werden. Für den Verbraucher bedeutet die neue Richtlinie niedrigere Energiekosten.
Die "Made in" Kennzeichnung für Kleidungsstücke, die innerhalb der EU verkauft werden, soll künftig verbindlich gelten. Am Dienstag haben die Abgeordneten in erster Lesung zu einer entsprechenden Verordnung Stellung genommen. Zudem müsse bald ein harmonisiertes und bindendes System bezüglich der obligatorischen Angaben eingeführt werden, betont das Europäische Parlament.
Das deutsche Projekt "Europäisches CNC Netzwerk - Zug für Europa" wurde mit dem Jugendkarlspreis 2010 am 11. Mai in Aachen ausgezeichnet. Der zweite Platz ging an das Buchprojekt "Du bist hier" (Irland) und der dritte an "Leistungswettbewerb für Techniker BEC (Bulgarien). Der Preis für den 1. Platz wurde vom Präsidenten des Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek, überreicht. Der Preis zeichnet Projekte aus, die eine gemeinsame Europäische Identität fördern und die Integration junger Menschen unterstützen.
Insgesamt 18 neue Mitglieder des Parlaments sollen ihren Platz während der laufenden Legislaturperiode einnehmen. Das Parlament hat am Donnerstag einer Ergänzung des Lissabonner Vertrages zugestimmt, um die dazu notwendigen Änderungen zu ermöglichen. Die Einberufung eines Konvents zur Besprechung der Vertragsänderung sei allerdings nicht erforderlich
Standard-Ladegeräte für Elektrofahrzeuge bilden einen wichtigen Schritt zur Schaffung eines europäischen Binnenmarktes für Elektrofahrzeuge und in Hinblick auf weltweite Standards. Am Donnerstag hat das Parlament eine diesbezügliche Resolution dazu angenommen. Die Abgeordneten fordern eine ausgewogene Entwicklung der damit verbundenen Technologien und eine größere Unterstützung der Innovationen seitens der EU in diesem Bereich.
Mindestens ein Drittel aller Krebserkrankungen können nach Ansicht der Gesundheitsexperten des Europaparlaments vermieden werden. Die Abgeordneten fordern deshalb eine stärkere Unterstützung durch Kommission und Mitgliedstaaten im Kampf gegen die Krankheit. Außerdem sollen weitere Vorschläge zur Förderung einer gesünderen Lebensweise und zur Verringerung von berufs- und umweltbedingten Risikofaktoren gemacht werden.
Das Parlament bewilligte am Mittwoch die Haushaltsführung der meisten EU-Institutionen and -Agenturen in 2008. Allerdings schoben die Abgeordneten die Entscheidung über die Haushaltsentlastung des Rates um zwei Wochen auf, um weitere Verhandlungen abzuwarten. Auf Druck von Abgeordneten wurde ein Dialog auf hoher Ebene über die Entlastung des Rates eröffnet, um eine positive Abstimmung in Straßburg zu erzielen.
Die Übertragung großer Bankdatenmengen an die USA sollte in neuen Abkommen vermieden werden, solange man sie auch innerhalb der EU verarbeiten kann, forderten die EU-Abgeordneten im Zuge der Plenarsitzung am Mittwoch. Die Abstimmung über Abkommen zur Übertragung von Flugpassagierdaten wurde vom Parlament vertagt, um auf einer neuen Basis verhandeln zu können
Für Sicherheitsmaßnahmen an Flughäfen, die über die in der EU allgemein geltenden Anforderungen hinausgehen (z. B. Körperscanner), sollen nicht die Fluglinien oder die Passagiere, sondern die Mitgliedstaaten aufkommen. Das hat das Parlament am Mittwoch durch die Annahme eines Entschließungsantrages bekräftigt. Da die Mitgliedstaaten im Rat gegen eine öffentliche Finanzierung von Sicherheitskosten sind, ist eine zweite Lesung wahrscheinlich.
Häufigere Kontrollen und härtere Strafen sind notwendig, um den nächsten Tierschutz-Aktionsplan der EU durchzusetzen, so das Parlament in einer am Mittwoch angenommenen Resolution. Der gegenwärtige Aktionsplan für den Zeitraum von 2006-2010 hat gut funktioniert, insbesondere die Maßnahmen zur Reduzierung der schädlichen Antibiotika in Tierfutter. Jedoch gibt es noch Raum für Verbesserungen, befinden die Abgeordneten.
"Prima Klima?" 125 Berliner Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich unter dieser Überschrift im Rahmen des Europäischen Jugendforums mit der Energie- und Klimaschutzpolitik der EU. Das Europäische Jugendforum in Berlin ist Teil einer deutschlandweiten Reihe des Informationsbüros des Europäischen Parlaments und findet im Rahmen des EU-Projekttags für Schulen am Montag, 10. Mai 2010, von 9.00 Uhr bis 15.30 Uhr statt. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Europabeauftragten des Landes Berlin ausgerichtet.
Wie kommen europäische Gesetze zustande? Was tun dabei die Abgeordneten des Europäischen Parlaments? Welche Rolle spielen Medien und Lobbyisten in Brüssel und Straßburg? Besonders in den Schulen wird über diese Fragen gegrübelt. Für das Rhein-Maas-Gymnasium gehen nun 25 Schülerinnen und Schüler diesen Fragen auf den Grund, und zwar spielerisch: Mit Hilfe eines interaktiven und innovativen Planspiels, das die Informationsbüros des Europäischen Parlaments anbieten. So wird die Europäische Union anschaulich.
Montag, 3. Mai 2010
Europa-Festival: Tag der offenen Tür im Europäischen Parlament in Straßburg, Brüssel und Luxemburg
Am 9. Mai 1950 legte Robert Schuman mit seinem Aufruf zu einem Europa der Solidarität und der Zusammenarbeit den Grundstein für die Europäische Union in ihrer heutigen Form. Zur Feier des 60. Jahrestags der Schuman-Erklärung veranstaltet das Europäische Parlament gemeinsam mit den anderen EU-Institutionen am 8. Mai in Brüssel und am 9. Mai in Straßburg ein Europa-Festival. Parlamentspräsident Jerzy Buzek wird an den Feierlichkeiten in Straßburg teilnehmen.
Das Webangebot der Amadeu Antonio Stiftung "Netz gegen Nazis - mit Rat und Tat gegen Rechtsextremismus" hat am Donnerstag den mit 5.000 Euro dotierten Europäischen CIVIS Online Preis für Integration und kulturelle Vielfalt gewonnen. Die Preisverleihung fand auf Einladung der CIVIS Medienstiftung und des deutschen Informationsbüros des Europäischen Parlaments am 22. April 2010 im Europäischen Haus in Berlin statt. Die Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Dr. Silvana Koch-Mehrin, betonte in ihrer Laudatio die wachsende Bedeutung des Internets und die Wichtigkeit auch dort einen journalistischen Preis für Integration auszuloben.
"Google Books" macht von sich reden. Nicht zuletzt durch Klagen von Autoren, die sich durch den Internet-Giganten in ihren Urheberrechten verletzt sehen. Wie kann die europäische Alternative, die im November 2008 an den Start gegangene digitale Bibliothek "Europeana", ähnliche Probleme vermeiden und erreichen, dass sie von Autoren und Nutzern angenommen wird? Am Montagabend stellte die Bremer Grünen-Abgeordnete Helga Trüpel ihren Bericht zum Thema im Straßburger Plenum vor.
Mit rund 350 Mrd. Euro machen die Strukturfonds rund ein Drittel der für den Zeitraum 2007-2013 in der langfristigen Finanzplanung vorgesehenen EU-Mitteln aus. In Zeiten der Krise könnten sie in strukturschwachen Regionen besonders sinnvoll eingesetzt werden und in anderen Regionen die Nachfrage unterstützen.
Punkte wie die Übertragung von Massendaten und Rechtsbehelfe in Fällen von Datenmissbrauch müssen noch geklärt werden, bevor das EP einem neuen Abkommen zwischen der EU und den USA über die Übertragung von Bankdaten mittels SWIFT zustimmen kann, so zahlreiche Abgeordnete während der Debatte am Mittwoch. Die Entscheidung über die Übermittlung von Flugpassagierdaten soll nach dem Willen von EVP, S&D und ALDE vertagt werden, bis die Kommission ihr angekündigtes "PNR-Paket" vorgelegt hat.
Die Plenartagung des Europäischen Parlaments findet trotz der aktuellen Behinderungen im Flugverkehr statt, jedoch mit geänderter Tagesordnung. Alle Abstimmungen wurden auf die nächste Tagung vom 5.-6. Mai verschoben, die meisten Debatten hingegen finden wie geplant statt. Das Parlament wird die Einschränkungen im Flugverkehr und deren Auswirkungen am Dienstag mit Kommissionspräsident Barroso diskutieren.
Donnerstag, 15. April 2010
Europa-Abgeordnete gedenken der 96 Opfer des Flugzeugabsturzes in Smolensk
Am Mittwochmittag haben die Abgeordneten im vollbesetzten Plenarsaal des Europaparlaments der 96 Opfer des Flugzeugabsturzes im russischen Smolensk gedacht. Der aus Polen stammende EU-Parlamentspräsident Jerzy Buzek bedankte sich für die Anteilnahme, die seinem Land aus der gesamten EU und darüber hinaus entgegengebracht wurde.
"Dies ist eine unglaubliche Katastrophe, ein großer Verlust für Europa. Polen erlebt eine unbeschreibliche Tragödie. Niemals zuvor sind so viele hohe Amtsträger, demokratisch gewählte Repräsentanten des Volkes, in einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Sie befanden sich im Dienste der Bürger und Bürgerinnen."
Zum ersten Mal berichtete am Mittwoch Herman Van Rompuy im Europaparlament über eine offizielle Tagung des Europäischen Rates unter seiner Präsidentschaft. Beim EU-Gipfel am 25./26. März waren alle Augen auf die griechische Haushaltskrise gerichtet. Aber auch die wirtschaftspolitische Strategie unter dem Titel EU-2020 stand auf der Tagesordnung. Viele EU-Abgeordnete kritisierten die Ergebnisse des Gipfels, und insbesondere das Hilfspaket für Griechenland fand nur wenige Fürsprecher.
Am Mittwoch, 7 April, kommen die Europa-Abgeordneten zu einer Sondersitzung im Plenum zusammen. Ab 14:30 Uhr berichtet der neue Präsident des Europäischen Rates, der Belgier Herman Van Rompuy, über den EU-Gipfel vom 25./26. März. Bei dem Gipfel ging es u.a. um die Bewältigung der Haushaltsprobleme Griechenlands und die zukünftige Wirtschaftsstrategie für Wachstum und Beschäftigung (EU-2020-Strategie).
Mit ihrem Schreib- und Videowettbewerb gibt die Europäische Union deutschsprachigen Schülern im Alter von 15-19 die Möglichkeit, ihr journalistisches Talent zu beweisen und eine Reportage oder ein Video
anzufertigen, welche(s) das Thema EU-Haushalt kritisch beleuchtet. Der Einsendeschluss ist der 30. Juni 2010
anzufertigen, welche(s) das Thema EU-Haushalt kritisch beleuchtet. Der Einsendeschluss ist der 30. Juni 2010
Das mit dem Vertrag von Lissabon eingeführte Europäische Bürgerbegehren ist das erste formelle Instrument für direkte Bürgerbeteiligung in der EU. Eine Million Unterschriften sind notwendig, um die EU-Kommission aufzufordern, eine Gesetzesinitiative zu ergreifen. Doch bevor es dazu kommt, muss die EU die Bestimmungen des Lissabon-Vertrags konkretisieren und die Spielregeln für solche Bürgerbegehren festlegen.
Die verbindliche Kennzeichnung landwirtschaftlicher Erzeugnisse bietet Verbrauchern wichtige Informationen über die Qualität von Lebensmitteln und kann die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte steigern. Der Schutz europäischer geografischer Angaben und traditioneller Spezialitäten vor Fälschung trägt ebenfalls zur Sicherung der Lebensmittelqualität bei, stellt das Europäische Parlament fest und fordert neue Regelungen auf diesem Gebiet.
Die Wirtschafts- und Währungspolitik stand am Donnerstag im Mittelpunkt der jährlichen Debatte der Abgeordneten zur Eurozone, an der der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, und EU-Währungskommissar Olli Rehn teilnahmen. Das Parlament hat jeweils eine Entschließung zur Eurozone und zu den öffentlichen Finanzen, zur Arbeit der EZB in 2008 sowie zur Einsetzung eines Vize-Präsidenten der EZB angenommen.
Jugend, Forschung und Wirtschaft sollen die Schwerpunkte des EU-Haushalts 2011 bilden, so das Europäische Parlament in einer am Donnerstag angenommenen Resolution. Das EP ist die erste EU-Institution, die Stellung zum Haushalt 2011 bezieht. Die Abgeordneten drängen auch auf eine Überprüfung des mehrjährigen EU-Finanzrahmens und fordern wiederholt ihre stärkere Einbeziehung in den Aufbau des Europäischen Auswärtigen Diensts.
Am Montag und Dienstag (22. und 23. März 2010) war Jerzy Buzek auf Einladung des Bundestagspräsidenten Nobert Lammert zu einem offiziellen Besuch in Berlin. Er traf Spitzenpolitiker von Regierung und Opposition zum Meinungsaustausch. Auch Bundespräsident Horst Köhler empfing Jerzy Buzek, der sich im Schloss Bellevue in das Goldene Buch des Bundespräsidenten eintrug.
In der Reihe Humboldt-Reden zu Europa sprechen ehemalige und amtierende Staats- und Regierungschefs über Fragen der europäischen Integration. Die Reihe hat sich zum Ziel gesetzt, die öffentliche Debatte über europäische Fragen zu fördern. Der Präsident des Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek, hat vor Beginn seines offiziellen Besuchs in Deutschland am Montag, 22. März 2010 eine Rede vor über 200 Studenten und Gästen der Humboldt-Universität zu Berlin gehalten.
"Die neue Rolle und die gestärkten Rechte des Europäischen Parlaments - Aktuelle Entwicklungen"
Zu diesem Thema sprach und diskutierte der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Rainer Wieland (CDU), bei einem Mittagsgespräch am 18. März 2010 im Europäischen Haus. Etwa 200 interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Pressevertreter kamen zu der Veranstaltung, zu der das Informationsbüro des Europäischen Parlaments für Deutschland eingeladen hat.
Zu diesem Thema sprach und diskutierte der Vizepräsident des Europäischen Parlaments, Rainer Wieland (CDU), bei einem Mittagsgespräch am 18. März 2010 im Europäischen Haus. Etwa 200 interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie Pressevertreter kamen zu der Veranstaltung, zu der das Informationsbüro des Europäischen Parlaments für Deutschland eingeladen hat.
Respekt der Menschenrechte durch alle am bewaffneten Gaza-Konflikt Beteiligten, unabhängige Ermittlungen vermeintlicher Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht, eine klare EU-Position bezüglich der Folgen des Goldstone-Berichts sowie eine strenge Überwachung seiner Umsetzung: dies sind die Hauptanliegen des Europäischen Parlaments in einer am Mittwoch angenommen Entschließung im Anschluss an die Debatte vom 24. Februar.
Die EU müsse ihre strategische Autonomie durch eine starke und wirksame Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik erhöhen, um Frieden und internationale Sicherheit zu fördern, so das Europäische Parlament in Berichten zur EU-Außen- und Sicherheitspolitik, die am Mittwoch angenommen wurden.
Die Verringerung der Arbeitslosigkeit, eine bessere Koordinierung der Wirtschaftspolitiken und die Verstärkung von wirtschaftlicher Governance mittels verbindlicher Regelungen soll im Mittelpunkt der EU2020-Strategie stehen, fordert das Europäische Parlament in einer am Mittwoch angenommenen Resolution. Die Abgeordneten betonen, dass EU-Haushaltsmittel abhängig von Ergebnissen und in Vereinbarkeit mit den Zielen der Strategie gemacht werden sollten.
Das Europäische Parlament zeigt sich "ernsthaft besorgt" über die jüngsten Menschenrechtsverletzungen in Belarus, insbesondere gegen Mitglieder des Bundes der Polen. Dieser müsse wieder zugelassen und dessen Eigentum müsse "unverzüglich" zurückerstattet werden. Unter der Voraussetzung, dass Belarus Menschenrechte und Demokratie garantiert, stellen die Abgeordneten ein Partnerschafts- und Kooperationsabkommen sowie die Nutzung von EU-Finanzierungsinstrumenten in Aussicht.
Kleinstunternehmen könnten von der Pflicht befreit werden, einen Jahresabschluss zu erstellen. Über entsprechende Änderungen der EU-Rechnungslegungsvorschriften hat das Europäische Parlament am Mittwoch abgestimmt. Diese Befreiung müsste jedoch jeweils von den EU-Mitgliedstaaten bewilligt werden. Auch müssten nach Ansicht des Parlaments die Unternehmen weiterhin Aufzeichnungen über ihren Geschäftsverkehr und die finanzielle Lage führen.
Das Europäische Parlament spricht sich dafür aus, die Einführung von Steuern auf Finanzgeschäfte zu prüfen. Derartige Steuern könnten sicherstellen, dass der Finanzsektor einen "fairen und spürbaren" Beitrag leistet, um die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise zu bewältigen. Auch würde so einer "übermäßigen Risikobereitschaft" des Bankensektors entgegengewirkt. Sollte sich eine globale Steuer im Rahmen der G20 nicht durchsetzen lassen, müsse die EU allein ihre "eigene Strategie" entwickeln.
Das Parlament bewilligte am Dienstag knapp 6,2 Mio. Euro an Hilfe für 1793 ehemalige Mitarbeiter des Osnabrücker Automobilzulieferers Karmann aus dem EU-Globalisierungsfonds.
Das Engagement der Europaabgeordneten ist keineswegs nur auf die eigene politische Gruppe beschränkt, bei einer Reihe von Diskussionen treffen sich Politiker quer durch die Fraktionen in informellen "Intergroups" um sich parteiübergreifend wichtigen Themen zu widmen. Die erste Intergroup formierte sich zum Thema Tierschutz, die neueste Gruppe widmet sich den Belangen der Jugend.
Während der zweitägigen Plenarsitzung in Brüssel (24./25. Februar) erörterten die Europa-Abgeordneten u.a. die Lehren aus der griechischen Haushalts- und Finanzkrise. Zum ersten Mal berichtete der neue Präsident des Europäischen Rates Herman Van Rompuy von einem EU-Gipfel - Fakten und Fotos aus dem Plenum.
Das Parlament wird am Mittwoch mit Rat und Kommission die Situation der Zivilgesellschaft und der nationalen Minderheiten in Belarus debattieren, beschlossen die Abgeordneten zu Beginn der Plenartagung. Sie legten eine Schweigeminute im Gedenken an die Opfer von Madeira und des Zugunglücks in Belgien ein und entschieden, Debatten zur Naturkatastrophe auf Madeira und zur Eisenbahnsicherheit abzuhalten.
Schweigeminute für Opfer des Zugunglücks in der Nähe von Brüssel und der Überschwemmungen auf Madeira
Schweigeminute für Opfer des Zugunglücks in der Nähe von Brüssel und der Überschwemmungen auf Madeira
Dienstag, 16. Februar 2010
2010 - Europäisches Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung
In der Europäischen Union leben circa 80 Millionen Menschen an der Armutsgrenze, viele von ihnen können sich nicht einmal das Nötigste zum Lebensunterhalt leisten. Die Finanz- und Wirtschaftkrise von 2008 verschärft die Langzeitfolgen dieses Zustandes noch zusehends. Für das Jahr 2010 wurde daher die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung als Priorität ausgesucht.
Eine Plenartagung unter Spannung und mit wichtigen Entscheidungen. Das Plenum verwarf u.a. das SWIFT-Abkommen mit den USA und bestätigte die neue EU-Kommission in ihrem Amt. Höhepunkte der Sitzung in Wort und Bild.
Skepsis gegenüber der Verhältnismäβigkeit und der Zweckmäβigkeit von Body-Scannern im Kampf gegen den Terrorismus überwog am Mittwoch in der Debatte im Europaparlament. Auch auf mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit wiesen viele Europa-Abgeordnete hin. Bedenken äuβerten die EU-Parlamentarier auch mit Blick auf das SWIFT-Abkommen mit den USA, über das das Plenum am Donnerstagmittag abstimmte.
Das Parlament verweigerte dem Interimsabkommen zur Übertragung von EU-Bankdaten an die USA über den Finanzdienstleister SWIFT seine Zustimmung - aufgrund von Bedenken hinsichtlich Datenschutz, Verhältnismäßigkeit und Gegenseitigkeit. Diese Ablehnung erklärt den von EU-Ministerrat und USA unterzeichneten Text für ungültig. Die Abgeordneten schlagen vor, ein neues Abkommen auszuhandeln.
Ein Abkommen zur Vermeidung von Verletzungen durch scharfe bzw. spitze Instrumente in Krankenhäusern wurde am Donnerstag mit breiter Mehrheit vom Europäischen Parlament unterstützt. Diese Art von Verletzungen stellt eine der größten und häufigsten Risiken für die Gesundheit der Arbeitnehmer im Gesundheitswesen in der EU dar.
Im Jahresbericht zur Gleichstellung von Frauen und Männern fordert das Parlament die Überarbeitung der EU-Gesetzgebung zum gleichen Entgelt für alle und stärkere Bemühungen in der Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen. Die Mehrheit der Abgeordneten meint zudem, dass Frauen Kontrolle über ihre sexuellen und reproduktiven Rechte durch einen "ungehinderten Zugang zu Verhütung und Abtreibung" haben müssten.
Die meisten Fraktionssprecher wiederholten in der heutigen Debatte ihre Bedenken hinsichtlich einem mangelnden Daten- und Rechtsschutz im Interimsabkommen zur Übertragung von EU-Bankdaten an die USA über den Finanzdienstleister SWIFT. Die Zustimmung des Parlaments ist für das Inkrafttreten des Übergangabkommens notwendig. Die Abstimmung ist für Donnerstag geplant.
Mittwoch, 10. Februar 2010
Parlament unterstützt Verbot des internationalen Handels mit Eisbären und Rotem Thunfisch
Das Parlament fordert Kommission und Mitgliedstaaten auf, das Verbot des internationalen Handels mit gefährdeten Tierarten und verarbeiteten Endprodukten zu unterstützen. Konkret sollen Eisbären und der Rote Thunfisch in die Liste der geschützten Tierarten aufgenommen. Auch soll der Handel mit Afrikanischen Elefanten und mit Elfenbein bis 2028 weiterhin verboten werden.
Die EU sollte eine neue "Klimaschutz-Diplomatie" entwickeln und künftig ausreichende Mittel zum Schutz gegen den Klimawandel und Anpassungsmaßnahmen bereitstellen, so das Europäische Parlament. Der Einsatz der EU für Klimaschutz-Maßnahmen dürfe trotz des enttäuschenden Ergebnisses des Klimagipfels in Kopenhagen im Dezember 2009 nicht in Zweifel geraten. Die EU sollte vielmehr bis 2020 einseitig ihre CO2-Emissionen um mehr als 20% reduzieren.
Arme Bevölkerungsgruppen werden in Zukunft in allen Mitgliedstaaten EU-Förderungen für Wohnungsbauvorhaben und Renovierungen erhalten. Das Europäische Parlament hat am Mittwoch eine entsprechende Änderung der Verordnung über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung verabschiedet.
Die Beitrittsverhandlungen mit Kroatien können in diesem Jahr abgeschlossen werden, meint das Europäische Parlament in einer am Mittwoch verabschiedeten Resolution. Die Abgeordneten sind jedoch besorgt über die abnehmende Unterstützung der kroatischen Bevölkerung für eine EU-Beitritt. Das EP erwartet außerdem, dass die Beitrittsverhandlungen mit der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien "in naher Zukunft" beginnen.
Die Türkei hat 2009 nur geringe Fortschritte bei der Erfüllung der Kriterien für einen EU-Beitritt gemacht, stellt das Europäische Parlament in einer am Mittwoch verabschiedeten Resolution fest. Die Abgeordneten begrüßen zwar die breite öffentliche Debatte in der Türkei über eine Reihe von traditionell heiklen Themen, fordern aber u. a. auch eine tiefgreifende Verfassungsreform.
Ab 11. Januar müssen sich die 26 Kandidaten für die nächste EU-Kommission einem ganz besonderen Einstellungstest stellen. Drei Stunden lang muss jeder von ihnen sich den Fragen der Europa-Abgeordneten stellen. Diese Anhörungen bilden die Entscheidungsgrundlage dafür, ob die Abgeordneten das neue Team um den bereits gewählten Kommissionschef Barroso bestätigen oder nicht. Weitere Informationen live oder im Nachhinein finden Sie hier ...
Das Parlament hat einige neue Schlüsselprinzipien angenommen, die in der neuen Rahmenvereinbarung der Zusammenarbeit zwischen Kommission und Parlament umgesetzt werden müssen. Kommissionspräsident Barroso garantierte die Forderungen des Parlaments, die die neue Position des Parlaments unter dem Lissabon-Vertrag widerspiegeln.
Das Parlament wird am Dienstagnachmittag mit Rat und Kommission die schwierige Situation einiger Länder der Eurozone debattieren, beschlossen die Abgeordneten zu Beginn der Plenartagung.
Der Innenausschuss des Europaparlaments hat sich am Donnerstag in seiner Mehrheit dafür ausgesprochen, das sogenannte SWIFT-Abkommen zwischen EU und USA abzulehnen. Das Abkommen gestattet den USA-Behörden im Rahmen der Terrorismusbekämpfung auf die Daten tausender internationaler Bank-Transaktionen zuzugreifen. Das Plenum entscheidet am Donnerstag.
"Haiti beginnt bei Null, aber nicht alleine." Mit diesen Worten machte die bulgarische Kandidatin für das Amt als EU-Nothilfe-Kommissarin ihre erste Priorität deutlich, falls sie in der kommenden Woche vom Europaparlament zusammen mit den anderen 26 Kommissionsanwärtern bestätigt werden sollte. Vor dem Entwicklungsausschuss zeigte Kristalina Georgiewa am Mittwochnachmittag, dass sie sich mit Prinzipien und Strukturen der Humanitären Hilfe der EU vertraut gemacht hat.
In diesem Jahr dürfen sich drei Städte mit dem Titel "Kulturhauptstadt Europas" schmücken. Mit Essen und dem Ruhrgebiet, der türkischen Metropole Istanbul und der ungarischen Universitätsstadt Pécs könnten sie unterschiedlicher kaum sein. Doch alle sind einen Besuch wert, 2010 noch mehr als sonst.
Viele EU-Parlamentarier zeigen sich weiter skeptisch: Sind Ganzkörper-Scanner vor allem teuer und schamlos? Oder können sie tatsächlich Attentate verhindern? Am Mittwoch trafen sich die Innenpolitiker des Parlaments mit dem Anti-Terror-Koordinator der EU Gilles de Kerchove, der sich - unter bestimmten Bedingungen - für den Einsatz an Flughäfen aussprach.
Das Erdbeben in Haiti und die Frage, wie am besten geholfen werden kann, bewegte die Europa-Abgeordneten genauso wie viele Menschen auf der ganzen Welt. Am Dienstag wurde der Rückzug der bulgarischen Kommissionskandidatin bekannt. Was sonst noch geschah, lesen und sehen Sie hier.
Während seiner Sitzung am Donnerstag hat die Konferenz der Präsidenten des Europäischen Parlaments über den Verlauf der bisherigen Anhörungen der designierten Kommissare diskutiert. Der Präsident des Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek, erklärte, er habe von den Ausschüssen des EP alle 25 Briefe mit der Beurteilung der dort angehörten designierten Kommissare erhalten.
Die Donau verbindet mit über 3000km vom Schwarzwald bis zum schwarzen Meer sechs EU-Mitgliedstaaten. Noch immer aber gibt es keine umfassende EU-Strategie für den Donauraum ähnlich wie der für den Ostseeraum. Das EU-Parlament fordert daher die Kommission auf, die Zusammenarbeit entlang der Donau-Region mit Blick auf die Entwicklung umweltfreundlicher Verkehrsverbindungen, die Energie-Infrastruktur sowie den sozialen und ökonomischen Fortschritt zu fördern.
Der Wirtschaftskrise zu begegnen habe oberste Priorität, erklärte Spaniens Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero am Mittwoch im Europäischen Parlament. Die Fraktionsvorsitzenden begrüßten sein Ziel, der Erholung der Wirtschaft Vorrang zu geben, stimmten aber nicht immer mit den vorgeschlagenen Maßnahmen überein.
In diesem Jahr verleiht das Europaparlament zum dritten Mal den Journalistenpreis. Ausgezeichnet werden Journalisten, die durch ihre Arbeit zu einem besseren Verständnis aktueller europäischer Themen sowie der Funktionsweise und Politiken der Europäischen Union beitragen. Die journalistischen Beiträge können zwischen dem 15. Januar und dem 31. März 2010 eingereicht werden.
Wie kommen europäische Gesetze zustande? Was tun dabei die Abgeordneten des Europäischen Parlaments? Welche Rolle spielen Medien und Lobbyisten in Brüssel und Straßburg? Besonders in den Schulen wird über diese Fragen gegrübelt. Für das Oswald-von-Nell-Breuning Berufskolleg, Bahnhofstraße 33, 48653 Coesfeld gehen nun 25 Schülerinnen und Schüler diesen Fragen auf den Grund, und zwar spielerisch: Mit Hilfe eines interaktiven und innovativen Planspiels, das die Informationsbüros des Europäischen Parlaments anbieten. So wird die Europäische Union anschaulich.
Dienstag, 5. Januar 2010
TERMINHINWEIS: 25./26. März 2010 - Europa in der Heinrich-Hertz-Schule Hamburg
Wie kommen europäische Gesetze zustande? Was tun dabei die Abgeordneten des Europäischen Parlaments? Welche Rolle spielen Medien und Lobbyisten in Brüssel und Straßburg? Besonders in den Schulen wird über diese Fragen gegrübelt. Für die Heinrich-Hertz-Schule gehen nun 49 Schülerinnen und Schüler diesen Fragen auf den Grund, und zwar spielerisch: Mit Hilfe eines interaktiven und innovativen Planspiels, das die Informationsbüros des Europäischen Parlaments anbieten. So wird die Europäische Union anschaulich.
Wer in Zukunft nachschaut, was 2009 europapolitisch geschehen ist, wird sicher lesen, dass in diesem Jahr der Lissabon-Vertrag in Kraft getreten ist. Die Europawahlen im Juni waren für das Europaparlament u.a. Anlass, bei Facebook & Co. mitzumischen. Im Juli wählten die frisch gewählten Europa-Abgeordnete erstmals einen Vertreter der neuen, mittelosteuropäischen Länder zu ihrem Präsidenten und im Januar war erstmals ein Amerikaner afrikanischen Ursprungs Präsident der USA geworden.

























