Gehe zu Inhalt

Cookies auf der Webseite des Informationsbüros des Europäischen Parlaments in Deutschland

Um die bestmögliche Anwendung auf unserer Website zu ermöglichen, setzen wir Cookies ein. Wir nutzen Google Analytics ausschließlich zu statistischen Zwecken.

Weiter
 
 
 

Botschafterschule für das Europäische Parlament

Nächste Termine:

Hamburg/ Schleswig-Holstein:

3. Botschafterkonferenz am Dienstag, 21. Februar 2017, Gymnasium Ohlstedt, Hamburg

 
 .

Das Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland startete im Schuljahr 2015/2016 das neue Projekt für SchülerInnen und LehrerInnen: "Botschafterschule für das Europäische Parlament".

Als sichtbare Anerkennung ihrer Arbeit bekommen die erfolgreichen Schulen aus Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt im Juni 2016 den entsprechenden Titel und ein Qualitätssiegel verliehen.

Logo
Logo
 .
 

Ziel des Pilotprojektes ist es, das Bewusstsein für Europa und das Europäische Parlament sowie die europäische Demokratie bei jungen Menschen zu fördern. Europa soll den Schülerinnen und Schülern näher gebracht werden durch mehr Austausch, persönliche Kontakte und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament.
In einem ersten Schritt trafen sich Lehrerinnen und Lehrer bei einem zweitägigen Seminar in Berlin Anfang Dezember 2015, um sich mit Vertretern des Europäischen Parlaments über Erfahrungen der Schulen sowie weitere Ideen für einen Mehrwert des Botschafterprogramms auszutauschen. Ein zentraler Punkt war auch die Vernetzung untereinander – über die Grenzen der Bundesländer hinaus.

Die teilnehmenden Lehrkräfte wurden Senior-BotschafterInnen und damit die Koordinatoren an ihren Schulen für europäische Projekte und die Einbindung von EU-Materialien in den Unterricht. Dazu erarbeitete das Informationsbüro mit Unterstützung der europabildungspolitischen Agentur x³ Materialien zu den Themen Wirtschaft und Finanzen sowie Asyl- und Migrationspolitik der EU. Besonders engagierte Schülerinnen und Schüler wurden zu JuniorbotschafterInnen ernannt.

Im Frühjahr 2016 organisierte das Informationsbüro vier regionale Juniorbotschafter-Konferenzen, jeweils mit Teilnahme mehrerer Schulen, die den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern weitere Kenntnisse über die EU und das Europäische Parlament vermittelten. Die Junior- und SeniorbotschafterInnen einer Region tauschten sich dabei intensiv über die Inhalte des Projektes aus und bekamen für die weitere Arbeit an ihren Schulen Methoden an die Hand.
Im Sinne eines Peer-to-Peer-Ansatzes führen die motivierten Jugendlichen mit Unterstützung ihrer Lehrkräfte die Arbeit an ihren Schulen fort: So entstanden beispielsweise Europa-Arbeitsgemeinschaften, in denen sie fortlaufend am Thema Europa arbeiten; sie entwickelten Ideen und Konzepte für neue Europa-Projekte, insbesondere für den Europatag und in der Europawoche, und führten diese durch; darüber hinaus errichteten sie Informationsstände an ihren Schulen.

EYE
Schülerinnen und Schüler aus 16 Botschafterschulen in Deutschland kamen im Mai 2016 zum EYE nach Straßburg
 .

Einige JuniorbotschafterInnen besuchten im Mai einen Euroscola-Tag in Straßburg und konnten somit hautnah erleben wie EU-Abgeordnete arbeiten.
Eine Gruppe von 22 Vertretern aus 16 Botschafterschulen in Deutschland kam im Mai 2016 für drei Tage zum Europäischen Jugend-Event (EYE) nach Straßburg, eine Großveranstaltung, an der über 7.500 Jugendliche aus ganz Europa teilgenommen haben. Freundschaften und gemeinsame Projektideen entstanden während der Reise.

Im Rahmen des Botschafterprogrammes in der Zukunft sind folgende Angebote angedacht: je nach Bedarf maßgeschneidertes Lehrmaterial zu Europa-Themen, Besuche der Schulen von Europaabgeordneten, anderen Europaexperten, (Fortbildungs-)Seminare bzw. Workshops zu EU-relevanten Themen für die SeniorbotschafterInnen und prioritäre Angebote für die JuniorbotschafterInnen bei den jugendpolitischen Aktivitäten des Europäischen Parlaments.

Weitere Informationen und Kontakt:
Judit Hercegfalvi und Elizabeth Pender
epberlin@ep.europa.eu

 
 .