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Presse - Fotografen
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10-03-2017
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Wirtschaftliche Gleichstellung von Frauen und Männern - alles geregelt in Europa?

Eine Debatte im Fishbowl-Format im Europäischen Haus Berlin

Oft wird über die wirtschaftliche Stärkung von Frauen im Bereich Entwicklungspolitik gesprochen, um eine nachhaltige Entwicklung und Wachstum zu erreichen. Aber wie sieht es eigentlich in der Europäischen Union aus? Ist bei uns alles geregelt?

Die Gleichstellung der Geschlechter ist im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union und in der Charta der Grundrechte der Europäischen Union verankert. Dennoch liegt die Beschäftigungsquote bei Frauen in der EU unter der der Männer und geschlechtsspezifische Lohn- und Rentengefälle bestehen weiterhin in allen Mitgliedstaaten.

Warum bestehen diese geschlechtsspezifischen Unterschiede noch immer? Wie werden sie in der EU bereits bekämpft? Welchen Mehrwert hat die EU bei dieser Bekämpfung? Wo mangelt es noch an (Gesetzes-)Initiativen?

Unsere Ansätze: Benachteiligende soziale Normen, diskriminierende Gesetze und mangelnder Rechtsschutz, Mangel von Frauen in Führungspositionen, Charakterisierung von Berufen als „feminin/maskulin“ sowie die Nichtanerkennung von unbezahlter Hausarbeit und Betreuung sind einige der Gründe, warum sich geschlechtsspezifische Lohn- und Rentengefälle in der EU noch immer halten. Diese Einschränkungen untergraben die wirtschaftlichen Chancen der Frauen in allen Bereichen der Arbeit.

Dies und mehr möchten wir mit Dr. Sylvia-Yvonne Kaufmann und Arne Gericke, Mitglieder des Europäischen Parlaments, Gabriele Bischoff, Vorsitzende der Abreitnehmergruppe im Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und Dr. Dag Schölper, Geschäftsführer Bundesforum Männer e.V., sowie mit interessierten Teilnehmern diskutieren. Die Diskussion wird im FishBowl-Format durchgeführt, um so viele Denkanstöße und Meinungen wie möglich in Betracht ziehen zu können.

Bei der Fishbowl-Methode diskutiert eine kleine Gruppe von Teilnehmern im Innenkreis (im „Goldfisch-Glas“) das Thema, während die übrigen Teilnehmer in einem Außenkreis die Diskussion beobachten. Möchte ein Teilnehmer aus dem Außenkreis zur Diskussion beitragen, gibt es einen freien „Gast-Stuhl“, der im Innenkreis steht. Ein Teilnehmer aus dem Außenkreis kann darauf Platz nehmen und mitdiskutieren, bis er alles gesagt hat (max. 3 min) und auf seinen Kommentar oder auf seine Frage eingegangen wurde. Dann kann der nächste Gast in den Innenkreis vorrücken.

Die Veranstaltung wird in Zusammenarbeit mit Polis180 durchgeführt. Polis180 ist ein Grassroots-Thinktank für Außen- und Europapolitik – „ Wir sind wissbegierig und suchen die Debatte. Wir sind kreativ und professionell. Für uns sind kritisches Denken und Optimismus kein Widerspruch. Wir wollen ein weltoffenes Deutschland und Europa. Wir stecken voller Ideale und wir mischen uns ein. Wir sind die nächste Generation der deutschen Außen- und Europapolitik“.

Wann?
Freitag 10. März, 12-14 Uhr

Wo?
Europäisches Haus, Unter den Linden 78, 10117 Berlin

Anmeldung:
E-Mail: veranstaltungen-berlin@europarl.europa.eu
Tel: +49 30 2280 1000
Online hier:

Anmeldung: Wirtschaftliche Gleichstellung von Frauen und Männern - alles geregelt in Europa?

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