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Presse - Fotografen
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07-04-2017

Rückblick: Bürgerforum "Mitreden über Europa" in Koblenz

Freitag, 7. April 2017

Wie wirkt sich europäische Politik in Rheinland-Pfalz aus? Was soll die EU regeln und was besser nicht? Das Bürgerforum hat die Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben, mit Europaabgeordneten über diese und andere Themen zu diskutieren.

 
Mitreden über EuropaMitreden über Europa
Mitreden über Europa
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Das EU-Bürgerforum „Mitreden über Europa“ am 7. April 2017 im Rathaussaal in Koblenz wurde von Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, eröffnet. Nach der Begrüßung der rund 200 Gäste stellte er Koblenz mit Blick auf dessen Migrationsquote von 30 Prozent als wichtige Integrationsstadt dar. In diesem Zusammenhang zeigte Hofmann-Göttig die positiven Eigenschaften auf, die sich aus dem Zuzug vieler Menschen in das Land und eben auch in den Ort an Rhein und Mosel ergaben. Durch die Unterstützung vieler engagierter Bürger wurde eine Hilfekultur für eine erfolgreiche Integration verwirklicht. Er verwies auf Artikel drei des Grundgesetzes, demzufolge alle Menschen, unabhängig von Geschlecht, Abstammung, Sprache, Heimat oder Herkunft, gleich sind. Im Folgenden eröffnete er die Veranstaltung mit den Worten ‚‚Europa wird gelebt‘‘.

Des Weiteren richtete Laila Wold vom Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland einige Grußworte an alle Beteiligten. Sie wünschte allen eine offene Debatte und fügte hinzu, dass Globalisierung in Europa und alles was diese mit sich bringe, nur gemeinsam gestaltet werden könne.

Der Moderator Dr. Joachim Görgen (SWR) leitete die Diskussion ein und stellte die Wichtigkeit des Zusammenhaltes in Europa dar, besonders im Hinblick auf den Brexit. Sodann begrüßte er die Bürgerinnen und Bürger mit dem Kommentar: ‚‚Es ist ihr Abend‘‘ und stellte die drei Abgeordneten des Europäischen Parlaments vor. Dr. Werner Langen (CDU), Norbert Neuser (SPD) und Dr. Cornelia Ernst (DIE LINKE) waren sich einig, dass eine Geschlossenheit in Europa unabdingbar sei. Letztere fügte hinzu, dass es sie emotional bewege, dass Menschen im Rahmen der ‚‚Pulse of Europe‘‘-Kundgebungen endlich auch einmal für etwas, nämlich für Europa, demonstrierten. Nichtsdestotrotz war allen bewusst, dass die Europäische Union aktuell große Aufgaben zu meistern habe. Neuser, Experte für Sicherheitspolitik, betonte, dass die Distanz zwischen Politikern und Bürgern nicht durch einfache Antworten zu lösen sei. Besonders aufgrund des Rechtsrucks und der Wahl in Frankreich, sei es äußerst dringend, verstärkt zusammenzurücken. Hinsichtlich dieser Herausforderungen sei er sehr froh über die Bewegungen für Europa und betonte, dass das Bündnis nur gemeinsam aufrechterhalten werden könne.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde bezog Dr. Görgen das Publikum mit ein und forderte dieses auf, Fragen an das Podium zu stellen. Als zentrale Themen stellten sich die zukünftige Entwicklung der EU und besonders das Verhältnis unter den Mitgliedstaaten sowie die Beziehungen zu externen Akteuren heraus.

Im Anschluss wurden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch zu einem kleinen Empfang eingeladen. Dort gab es die Möglichkeit, die angesprochenen Themen mit den Podiumsgästen zu vertiefen. Außerdem präsentierten dabei verschiedene regionale EU-Projekte und Organisationen aus Koblenz und Umgebung ihre Arbeit.

Die Veranstaltung fand im Historischen Rathaussaal des Rathauses Koblenz statt.

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Veranstaltungsreihe Mitreden über Europa

Das Informationsbüro des Europäischen Parlaments für Deutschland setzt auch 2017 die an wechselnden Orten in Deutschland stattfindende Veranstaltungsreihe "Mitreden über Europa" fort.

Ziel ist es, ein Forum für den Europadialog vor Ort zu schaffen. Die Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, in ihrer Heimatstadt mit gewählten Vertretern und Experten zu diskutieren und so die Europapolitik mit zu gestalten. Besondere Bedeutung hat dabei die regionale bzw. lokale Dimension europäischer Politik. "Mitreden über Europa" zeigt, dass EU-Politik nicht nur in Brüssel, sondern auch vor Ort gemacht und beeinflusst wird.

Als Diskussionspartner stehen Mitglieder des Europäischen Parlaments der jeweiligen Stadt bzw. Region zur Verfügung. Die Moderation übernimmt in der Regel ein Medienvertreter aus der Region.

Der konkrete Verlauf der Debatten bei "Mitreden über Europa" ergibt sich immer aus den Erwartungen und Interessen der anwesenden Bürgerinnen und Bürger. Entsprechend breit sind der Themenhorizont und der inhaltliche Rahmen. Schauen Sie vorbei und reden Sie mit!